Allgemeines

Der VfR Heilbronn gehört seinen heutigen Mitgliedern und Anhängern

Überraschendes Ringen des FC Union Heilbronn um die Tradition des VfR Heilbronn

Der FC Union Heilbronn schickt sich nach langen Jahren in der Spielzeit 2018/2019 an, erneut den Landesligaaufstieg ins Visier zu nehmen. Der VfR Heilbronn 96-18 nimmt nach seiner Gründung im Sommer diesen Jahres erstmals am Spielbetrieb zwei Klassen tiefer in der Kreisliga B Staffel 2 auf. Auch unser  neu gegründeter VfR hat den Aufstieg in die Kreisliga A im Blickfeld. Im Bezirkspokal hätte man erstmals die Klingen kreuzen können – allein der VfR Heilbronn 96-18 vermochte es nicht, sein Heimspiel gegen den FC Kirchhausen zu gewinnen. Der mit viel Vorfreude bedachte mögliche neue Showdown im Heilbronner Fußball fiel (vorerst) aus. Soweit – so gut. Um so erstaunlicher, dass jüngst der kommissarische Vorsitzende des FC Union Heilbronn die Tradition der 1896 gegründeten Rasenspieler für seinen multifusionierten Verein beanspruchte. So gab er gegenüber der Heilbronner Stimme am 9. November in dem mit “Die verschwundenen Fußballclubs von Heilbronn” titulierten Artikel zu Protokoll:

“Was dort geleistet wird, ist beachtenswert. Wir verfolgen das Geschehen mit Interesse, sehen den Verein aber nicht als Nachfolger des alten VfR”, macht Schmidt deutlich, dass der neue VfR über keine Tradition verfügt. “Die Tradition des ehemaligen VfR Heilbronn ruht beim FC Union Heilbronn.” (Werner Schmidt, FC Union)

Zur Erinnerung: “Der rote Putsch” am 19. Februar 2016 bei der Jahreshauptversammlung des FC Union Heilbronn

Uns Heilbronner Jungs, die wir die Heilbronner Fußballszene aktiv seit 1998 begleiten, blieb nach Rezeption des o.a. Schmidt-Zitats fast die Spucke weg. Was ist nur mit dem Werner Schmidt, dem derzeitigen Interims-Vorsitzenden der Unionisten los? Besteht seine Heilbronner Fußball-Vergangeheitsbewältigung in rigorosem Verdrängen? Die unselige Heilbronner Fußball-Vergangenheit gemahnt uns Heilbronner Jungs, wider das Vergessen aufzustehen. In einer turbulenten Jahreshauptversammlung bekämpften sich seinerzeit im Winter 2016 die Fraktion der Schwarz-Weißen und der Unionisten bis aufs Blut. Der hochangesehene Gerd Kempf wurde mit perfiden Methoden aus dem Amt gedrängt. Als Alleinkandidat erhielt er nicht die Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Es ist ein offenes Geheimnis, dass seinerzeit die Spieler mit fragwürdigen Versprechungen geködert wurden, den zuvor zurückgetretenen Werner Menold ins Amt zu hieven. In einer für alle Beteiligten unwürdigen Schlammschlacht gelang dies. Und mit der Ankunft von Werner Menold auf der FCU-Brücke begann dessen Niedergang.

Die Heilbronner Jungs haben sich schon beim Schisma 2016 klar für Schwarz-Weiß positioniert

Der Abstieg des FC Union Heilbronn in die Kreisliga folgte. Der Verfasser dieser Zeilen formulierte seinerzeit larmoyant, mit diesem roten Putsch habe das Herz des VfR Heilbronn aufgehört zu schlagen. Andererseits gab er sich kämpferisch: “Das Vorgehen der Roten sehen wir als Kriegserklärung an den VfR Heilbronn und eine Besudelung seiner großen Tradition an – an den der biedere Böckinger Stadtteilclub nie herankommen wird.” (“Roter Putsch der Menold-Getreuen führt zur Spaltung des FC Union Heilbronn”) Erinnert werden muss auch daran, dass die Verantwortlichen des FC Union Heilbronn sich seinerzeit nicht entblödeten, die Tribüne für uns Heilbronner Jungs zu sperren– wegen grotesker Vorwürfe. Wir Ha Jotts waren unter anderem zu laut! Kommentar auch heute noch überflüssig!

An die Adresse des FC Union: “Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme”

Da es in dem allgemeinen Heilbronner Fußball-Tohuwabohu wohl vielerseits untergegangen ist: Der heutige FC Union Heilbronn entstand aus einer Multifusion: Der FC Heilbronn, seinerseits eine Verschmelzung des 1896 gegründeten VfR Heilbronn und der Heilbronner Spielvereinigung, ging mit der Fußballabteilung des FV Union 08 Böckingen in dem neuen Verein mit Spielstätte am Böckiniger See auf. Schwarz-Weiß war in der Folge im Stadion am See nicht gern gesehen, allenfalls geduldet. Wie durch ein kleines Wunder und durch die große Empathie und Tatkraft der Mannen um Onur Celik gelang es, den zur Unkenntlichkeit fusionierten VfR Heilbronn 96 aus dem Stadium eines fußballerischen Untoten im neuen Kleide des VfR Heilbronn 96-18 zu reanimieren. Wenn es den VfR Heilbronn in neuem schwarz-weißen Kleide wieder gibt, wer könnte dann bestreiten, dass die Tradition der altehrwürdigen Rasenspieler von 1896 in dessen Reihen fortgeführt wird? Wir Heilbronner Jungs meinen an die Adresse von Werner Schmidt gerichtet:

“Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme”

 

VfR Heilbronn – auf ewig schwarz-weiß!

Wir Heilbroner Jungs leben es!

Der VfR Heilbronn und die “Heilbronner Jungs” – eine unzertrennliche Einheit

 

P.S.: Wer sich davon überzeugen will, wie sehr der VfR in Reihen unserer Heilbronner Jungs gelebt wird, der sei auf die durch das Schmidt-Zitat angestoßene Diskussion verwiesen.

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