AllgemeinesSpiele mit den Ha Jotts

Nach der 100-Tore-Erstsaison: Der VfR Heilbronn zu Saisonbeginn in bestechender Frühform

Nach überzeugender Vorbereitung: Souveräner 5:0 Auftaktsieg im ersten Spiel der Kreisliga A

Man durfte gewiss auch in der zweiten Saison des VfR Heilbronn 96-18 einiges von der deutlich verstärkten Mannschaft erwarten. Klar war aber ebenso: Nach einer Rückrunde in der Kreisliga B wie im Rausch mit zuletzt 100 Pflichtspieltoren würden die Trauben in der Kreisliga A erheblich höher hängen. Laufstärkeren, technisch stärkeren und besser strukturierten Mannschaften musste der VfR in seiner Zweitsaison bei zu erwartender defensiver Ausrichtung der Gegner vor allem einen geordneteren Spielaufbau und ein durchdachtes Mittelfeldspiel entgegensetzen.

Erster Gegner in der Kreisliga A2 Unterland am 25. August 2019: SC Dahenfeld

So durfte man gespannt sein, wie sich die Rasenspieler zu Saisonbeginn gegen die Neckarsulmer Vorstädter schlagen würden. Bei schwülwarmen spätsommerlichen Temperaturen um die 30 Grad würde gewiss auch die Physis mitentscheiden. Erfreulicher Tatsache am Rande für unsere gastgebenden Schwarz-Weißen: Das Frankenstadions war für ein Saisoneröffnungsspiel bei subtropischen Temperaturen mit 375 Besuchern erfreulich gut gefüllt. Leider taten sich in den Reihen der Heilbronner Jungs (Ha Jotts) – den treuesten der Treuen – ungewohnte Lücken auf, was neben dem traumhaften Wetter wohl nicht zuletzt der Urlaubszeit in Baden-Württemberg geschuldet sein dürfte. Vorfreude bestimmte dennoch vor Spielbeginn die Grundstimmung auf und neben dem Rasen.

Kompakte Dahenfelder setzen dem VfR zu Beginn erheblich zu

Nicht ganz überraschend versuchten die Gäste zu Beginn, mit frühzeitigem Zustellen den Spielaufbau der Hausherren zu erschweren. Durchaus nicht erfolglos zeigte sich die Taktik der Gäste, denn im Aufbauspiel führten ein ums andere Mal ungenaue und unsaubere Zuspiele zu frühzeitigen Ballverlusten. Mit dieser Erkenntnis waren die Rasenspieler nun endlich in der Kreisliga A angekommen. Gelang es, das Mittelfeld zu überbrücken und Pässe in die Tiefe des aufgerückten Gegners zu spielen, wurden die Schwarz-Weißen sofort gefährlich. Die in Rot gekleideten Gäste konnten demgegenüber nur bei Standardsituationen für Torgefahr sorgen

Brustlöser durch Joe Dan Brown ebnet den Weg zum Sieg

In der 17. Minute folgte auf eine weitere Steilvorlage direkt in den Lauf des Endlos-Torschützen Joe Brown das erlösende 1:0 für die Hausherren. Allein auf den Gästetorhüter zulaufend zeigte der Torschütze vom Dienst abermals seine Abgebrühtheit und Klasse vor dem Tor und netzte souverän ein. In einem danach weiterhin recht ausgeglichenen Spiel stellte Serden Bakacak in der 38. Spielminute die Weichen auf Sieg für den VfR an diesem wunderschönen Sonntagnachmittag im sonnendurchfluteten Frankenstadion. Wegen dieser hohen Temperaturen waren Trinkpausen jeweils zur Mitte der Halbzeiten zwingend erforderlich – eine schwere Hypothek für eine mögliche Dahenfelder Aufholjagd.

Auch zu Saisonbeginn gegen Dahenfeld war Abkühlung nötig! (Bildquelle: Ha Jotts)

Am Ende siegten die Unterländer souverän mit 5:0

Letzte Zweifel am Auftaktsieg für die Schwarz-Weißen in Anbetracht des zaghaften Aufbegehrens der Gäste machte dann abermals Joe Brown in der 54. Spielminute zunichte. Mit schönem Volleyschuss drosch der erfolgreiche Torjäger der Rasenspieler den Ball in die Maschen des Gästetores. Damit war die Partie endgültig gelaufen. Die weiteren Treffer von Radu (63. Spielminute) und abermals Bakacak (77. Spielminute) hatten im Grunde nur noch statistische Bedeutung, bescherten dem VfR Heilbronn 96-18 aber sogleich die Tabellenführung.

Nächstes Spiel bei der SGM Höchstberg/Tiefenbach

Am Sonntag, den 1. September 2019, müssen die Rasenspieler erstmals auswärts ran. Nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung zum Vorrundenstart darf man sich auch bei der SGM Höchstberg einiges erhoffen. Geschenkt – das hat das erste Spiel bereits gezeigt – wird einem jedenfalls in der Kreisliga A nichts mehr, zumal dann nicht, wenn man als VfR Heilbronn einen Namen mit großer Tradition aufweist, den es nach der Neugründung wieder mit Leben zu erfüllen gilt. An der Motivationslage der Gegner kann daher kein Zweifel bestehen: Man will es unseren Schwarz-Weißen zeigen und würde am liebsten den Mannschaftsbus vor dem eigenen Gehäuse parken.

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