Allgemeines

Ungefährdeter Auswärtssieg der Rasenspieler im Spitzenspiel

Goldener Oktober endet für den VfR mit Ausbau der Tabellenführung

Das hätten sich die Anhänger der Schwarz-Weißen und nach unserer Rücksprache auch die Aktiven der Rasenspieler deutlich schwerer vorgestellt. Mit einer überzeugenden Leistung im Spitzenspiel der Kreisliga A, Staffel 2, Unterland rundeten die Kicker von der Badstraße die bisherige Erfolgsserie von acht Spielen ohne Punktverlust beim Co-Aufsteiger zu einem wahrhaftigen goldenen Oktober ab. Ein deutlicher Vorsprung von fünf Punkten nach 10 Spieltagen steht nun zu Buche und lässt die Verantwortlichen wie Fans der Schwarz-Weißen weiterhin von Höherem träumen.

Bakacak stellt Weichen früh auf Sieg für die Schwarz-Weißen

Trotz starker Konkurrenz durch das Eishockeyderby gegen ‘Ludwigsburg-Nord’ war die Sportanlage des VFL Obereisesheim bestens gefüllt. Neben zahlreichen einheimischen Ur-Einwohnern fanden sich auf der Gegengeraden zahlreiche Anhänger des jüngst wiedergegründeten Heilbronner Traditionsvereins ein. Auch die Ha-Jotts trollten sich stimmkräftig und voller Vorfreude im Niemandsland der Obereisesheimer Eberwinstraße. Der umjubelte Einlauf der Rasenspieler sollte von den Aktiven bald belohnt werden. Von Beginn an übernahm der VfR das Kommando. Bereits in der 10. Spielminute wurde Serden Bakacak wunderbar freigespielt und netzte zum 0:1 ein.

Zahlreiche Chancen spielten die teilweise drückend überlegenen Gäste in der ersten Halbzeit heraus, ohne freilich die Hausherren gänzlich von der Platte zu putzen. Zwar kamen die Schwarz-Weißen durch Martin Hess in der 27. Spielminute zur verdienten 0:2 Führung, verpassten es aber in der Folge, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Allein der starke Torhüter der Gastgeber hielt die Mannen des VFL mit starken Paraden zur Halbzeit noch im Spiel.

Imposant in Obereisesheim: Das Vereinsheim. (Bildquelle: Ha Jotts)

Freys Anschlusstreffer wird prompt gekontert

Nach dem vielzitierten Pausentee mühten sich die Hausherren nach Kräften, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Allein: Zu klaren Torchancen kamen die Blau-Weißen nicht. So musste in der 54. Spielminute ein abgefälschter Freistoß der ‘schwarzen Perle’ des VFL, Kyoma Frey, aus 25 Metern herhalten, um noch etwas Spannung in die Partie zu bringen. Frey bis dato ohnehin auffälligster Feldspieler durfte bei seinem an sich wenig gefährlichen Freistoß von einer misslungenen Kopfball-Rettungsaktion der Heilbronner Mauer profitieren.

Der Anschlusstreffer weckte aber den Kampfgeist der Gäste aus der Kätchenstadt. Nach einem gewonnenen Zweikampf an der gegnerischen Eckfahne wurde der Ball mit viel Wucht flach an den kurzen Pfosten gespielt und der unglückliche Thomas David drückte beim engen Zweikampf die Kugel nur vier Minuten später in die eigenen Maschen. Mit diesem Eigentor war das Spiel gelaufen. Was dann noch folgte, war ein Schaulaufen der Gäste. Die Rasenspieler konnten die Führung ungefährdet nach Haus bringen.

Jubelnde VfR-Spieler stürmen zu ihren “Heilbronner Jungs” (Bildquelle: Ha Jotts)

 

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