Spiele mit den Ha Jotts

Vor dem Spiel gegen Amorbach II: Der VfR Heilbronn kommt und sieht und siegt!

Im Felde nicht mehr unbesiegt

Was für die kaiserlichen Truppen im ersten großen europäischen Bruderkrieg des letzten Jahrhunderts galt, kann der VfR Heilbronn 96-18 seit dem denkwürdigen Dienstag, den 18. September 2018, nicht mehr behaupten. In einem spannenden Spiel unterlagen die Schwarz-Weißen knapp mit 3:2 bei der zweiten Mannschaft von Türkspor Neckarsulm. Bereits nach 18 Minuten lagen die Rasenspieler 2:0 am Pichterich zurück. Aufs Feld schicken konnten die Rasenspieler wie befürchtet nur eine stark ersatzgeschwächte Truppe – nicht zuletzt ob des Spielansatzes inmitten der Woche. Selbst der als Vereinsgründer geltende Onur Celik als derzeit amtierender Vereinsvorsitzender musste ran. Mit Hakan Atik konnte man am fünften Spieltag einen ehemaligen Zweitligaprofi als Gastspieler gleichen Alters wie Celik gewinnen – beide Anfang 40. Doch auch der – zynisch gesagt – fußballerische Volkssturm konnte das Spiel auf dem Rasen nicht für sich entscheiden – bei aller zweifelsohne vorhandenen fußballerischen Klasse der vorgenannten Akteure. Zwar gelang es mit dem Halbzeitpfiff zunächst durch Kaufmann und Atik den Gleichstand zu erzielen, aber bereits in der 48. Spielminute klingelte es kurz nach der Halbzeitpause erneut bei den Rasenspielern in der Kiste und die Hausherren ließen sich diese knappe Führung nicht mehr nehmen. Die gastgebenden Türken waren zum einen cleverer und besser in der Torchancenverwertung, memmten aber zum anderen in unsäglichster italienischer Fußballschauspielerei mädchenhaft auf der heimischen Wiese herum. Einmal wurde der sterbende Schwan gemimt, ein anderes Mal gab man vor, so schwer von den Rasenspielern im Zweikampf getroffen worden zu sein, als ob man eines Huschraubereinsatzes bedurft hätte. Erbärmlich!

Gerechte Strafe für Türkspor II: Der VfR siegt am grünen Tisch

Aber nicht nur auf dem Rasen verhielten sich die Türken mehr als zweifelhaft. Im Zuge des Studiums der Spielberichtsbogen der ersten und zweiten Mannschaft Türkspors stellt man auf Seiten der Schwarz-Weißen fest, dass ein nicht spielberechtigter Kicker der ersten Neckarsulmer Türkspor-Mannschaft an diesem Tage für die zweite Mannschaft auflief. Ein klarer Verstoß, der bei entsprechendem Protest gegen die Spielwertung zum Punktabzug führen würde. Als dies in Reihen der Neckarsulmer Türken ruchbar wurde, soll es nach Informationen der Ha-Jott-Redaktion beinahe zu Handgreiflichkeiten gegenüber Personen im Umfeld der Rasenspieler gekommen sein. Es blieb zum Glück beim ‘beinahe’, aber der dann tatsächlich eingelegte Protest gegen die Wertung des Spieles führte zu einer gerechten Strafe für die Türkspor-Verhaltensweise auf und neben dem Rasen. Der VfR siegte schließlich am grünen Tisch und blieb auch am fünften Spieltag weiterhin ohne Punktverlust.

Knapper, aber verdienter Sieg in Offenau

Im Bild: Beschaulich war es nur zu Anfang in Offenau

Am sechsten Spieltag waren die Schwarz-Weißen spielfrei und so sollte es erst am Sonntag, den 30. September, im beschaulichen Offenau wieder zur Sache gehen. Die Rasenspieler brachten zu Beginn des Spiels gegen die Kellerkinder der TG Offenau ihre PS nicht auf den Rasen und taten sich schwer, zu klaren Torchancen zu kommen. War Offenau ohnehin als Anwärter auf die rote Laterne auf verlorenem Posten und die Spieler des Heilbronner Traditionsvereins weit unterhalb ihrer Form, so war ganz eindeutig schwächster Mann auf dem Platz der Unparteiische, dessen Entscheidungen oftmals nur noch Kopfschütteln verursachten. Bei uns Ha Jotts blieb es nicht bei dezenten Unmutsbekundungen, sondern der ‘Pfeife’ auf dem Rasen wurde ordentlich die Meinung gegeigt. Dieser sah sich ob der berechtigten, wenngleich lautstarken Kritik bemüßigt, über einen Spieler der Schwarz-Weißen uns Heilbronner Jungs mitzuteilen, er würde das Spiel abbrechen, wenn wir ihn weiterhin in dieser Weise kritisierten. Ein unbeholfener Offenauer Ordner wurde zu dessen Schutz vor unseren Ha-Jott-Mob gestellt, in der zweiten Hälfte gesellte sich eine zweite tumbe Gestalt mit Ordnerleibchen dazu. Zum Glück besannen sich die Rasenspieler dann doch noch auf das Fußballspielen und gingen kurz vor der Pause in Minute 41 durch Fabio Barbagello mit 0:1 in Führung. Nach der Pause ließen die Schwarz-Weißen nichts mehr anbrennen und erhöhten abermals durch Fabio, den Torschützen vom Dienst, und Hakan Atik auf 0:3, ehe den mit zahlreichen Merkel’schen Goldstücken ‘bereicherten’ Offenauern noch der 1:3 Ehrentreffer gelang.

Im Bild: Immer an vorderster Front: Die Ha Jotts

Amorbach nächster Gast der Rasenspieler in ihrem ‘Wohnzimmer’ Frankenstadion

Was vor der Saison keiner geglaubt hätte: Beim Spiel am Samstag, den 6. Oktober, im heimischen Frankenstadtion ist der bisher verlustpunktfreie VfR Heilbronn 96-18 klarer Favorit gegen die zweite Mannschaft des SC Amorbach, welche derzeit auf Rang neun mit sechs Punkten rangiert. Stehen bei den Schwarz-Weißen satte 18 Punkte zu Buche, muss man bei der Zweiten aus Amorbach feststellen, dass es mit 16 Gegentoren in fünf Spielen schon ganz ordentlich in der Kiste des Neckarsulmer Teilortes gerappelt hat. Kein Grund allerdings leichtsinnig zu werden in Reihen der Rasenspieler, denn trotz der neuen ‘Sturmgranate’ Hakan Atik ist die neu formierte Truppe keine Tormaschine und tut sich häufig schwer, in die Gänge zu kommen. Erfreulich wäre, wenn vor heimischem Publikum auch einmal ein überzueugender und deutlicher Sieg gelänge. Wir als Ha Jotts werden das Unsrige dafür tun!

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